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Die neuen JS Bagger: Wirtschaftlich und robust

Die neuen JS Bagger: Wirtschaftlich und robust

Das 23 Modelle umfassende JCB Ketten- und Mobilbagger Programm von JCB kennzeichnet eine Reihe wichtiger Modifikationen mit modernen, produktiven und noch wirtschaftlicheren Einzelheiten.

Die bahnbrechende Entwicklung ist die erstmalige Ausrüstung einiger Bagger aus dieser Produktreihe mit dem JCB Dieselmax-Motor – der bei bestimmten Modellen eine Kraftstoffeinsparung von atemberaubenden 24 % ermöglicht.

Darüber hinaus profitieren sämtliche der 19 Ketten- und 4 Mobilbagger zwischen 11 und 46 Tonnen von einer brandneuen Kabine und einem überarbeiteten Design, das der JS Baureihe eine noch stärkere und robustere Optik verleiht.

JS MASCHINEN MIT DEM DIESELMAX-VORTEIL

Ab sofort rüstet JCB folgende Modelle aus seiner JS Produktreihe mit dem Rekordmotor JCB Dieselmax 444 aus:
den 11-Tonner JS115
den 13-Tonner JS130
den 15-Tonner JS145
den 16-Tonner JS160
den 18-Tonner JS180

Darüber hinaus werden die Mobilbagger-Modelle1 JS145W (15 Tonnen) und JS160W (17,5 Tonnen) ebenfalls zukünftig mit diesem 4,4-Liter-Aggregat angetrieben. Der Dieselmax ersetzt hier den bisher verwendeten Isuzu -Motor.

Der gemäß Stufe 3A/Tier 3 zertifizierte JCB Dieselmax 444 setzt Maßstäbe in puncto Zuverlässigkeit und Leistungsfähigkeit. Dank seines größeren Hubraums liefert der 97 kW/130 PS starke Dieselmax in den Modellen JS160, JS180, JS145W und JS160W bis zu 23 % mehr Drehmoment – beziehungsweise 532 Nm.

Für die übrigen Kettenbaggermodelle liegt die Nennleistung bei 74 kW/100 PS, bei einer Steigerung des Drehmoments von bis zu 13 %. Der Motor in den Kettenbaggern JS115, JS130 und JS145 liefert 434 Nm Drehmoment.

Mit dem JCB Dieselmax können Erde oder Gestein deutlich einfacher bewegt werden. Das Ansprechverhalten des Motors ist erheblich schneller und im Falle der Modelle JS160 sowie JS180 arbeitet der Motor zudem mit einer bis zu 10 % niedrigeren Drehzahl, sodass die Wirtschaftlichkeit der Maschine ansteigt, während die Geräuschentwicklung gleichzeitig sinkt.

Das größte Marktsegment für Bagger liegt in der Gewichtsklasse von 20 bis 24 Tonnen und macht etwas mehr als ein Drittel sämtlicher verkaufter Maschinen aus. Insgesamt 80 % davon werden in aufstrebenden Wirtschaftsregionen eingesetzt, in denen die strengen US- oder EU-Emissionsvorschriften für Motoren nicht gelten. Wie JCB heute ebenfalls bekanntgab, wird der gemäß Stufe 2/Tier 2 zugelassene 4,8-Liter-Dieselmax alle für diese Märkte vorgesehenen 20 – 24-Tonner der JS Baggerbaureihe antreiben.

Das betrifft folgende Modelle:
den 20-Tonner JS200
den 21-Tonner JS210
den 22-Tonner JS220

Während die Motorleistung mit 128 kW / 172 PS unverändert bleibt, hat JCB einige entscheidende Veränderungen vorgenommen. Hierzu zählt insbesondere die neue, moderne Hydrauliktechnologie mit optimierten Pumpen-Einstellungen und einer überarbeiteten Ventilkonfiguration. Darüber hinaus wurde das Advanced Management System (AMS) modifiziert, sodass der Bagger nun automatisch im Economy-Modus startet.

Diese Verbesserungen, genauso wie die Ausrüstung der Modelle JS200, JS210 und JS220 mit dem Stufe 2/Tier 2-konformen JCB Motor, verbessern die Wirtschaftlichkeit um beeindruckende 24 %, sodass Kunden in diesen Tier-2-Märkten besonders von den massiv gesenkten Betriebskosten profitieren. So spart beispielsweise ein chinesischer Kunde, der einen JS200 mit 3500 Stunden pro Jahr einsetzt, rund 15.500 € im Vergleich zum Vorgängermodell.

Auch die Kühleinheit ist jetzt größer und geräuschärmer, hauptsächlich aufgrund eines um 9 % größeren Lüfters, der mit geringerer Drehzahl läuft.

Während sich die JCB Dieselmax Motorenreihe bereits seit vielen Jahren mit großem Erfolg in Baggerladern und Teleskopladern bewährt hat, wird das 4,4-Liter-Modell seit Mitte letzten Jahres in sämtlichen JS160- und JS180 Baggern eingesetzt und erfährt dort großes Lob von den Kunden.

Für Regionen, in denen Maschinen gemäß der Abgasnorm Stufe 3A/Tier 3 gesetzlich vorgeschrieben sind, liefert JCB nach wie vor die Modelle JS200, JS210, JS220 sowie den 23-Tonner JS235HD mit dem bisherigen 5,2-Liter-Motor von Isuzu aus, der eine Nennleistung von 128 kW (172 PS) erreicht.

Dank der Einbindung derselben innovativen Hydrauliktechnologie wie an den Tier-2-Maschinen – mit optimierten Pumpeneinstellungen, einer überarbeiteten Ventilkonfiguration und dem modifizierten elektronischen Steuersystem – konnte der Kraftstoffverbrauch an jeder dieser Maschinen ohne Änderungen am Motor um 11 % gesenkt werden. Damit spart ein deutscher Kunde, der einen JS200 mit 1500 Stunden pro Jahr einsetzt, immerhin noch rund 4.270 € im Vergleich zum Vorgängermodell.

Die Wirtschaftlichkeit der neuen, gemäß Tier 4 interim zugelassenen Modelle JS240 (24 Tonnen), JS260 (26 Tonnen), JS330 (33 Tonnen) und JS360 (36 Tonnen) konnte immerhin um 8 % verbessert werden. Bei diesen Maschinen handelt es sich um die ersten JS Modelle, die für die Anforderungen von Stufe 3B/Tier 4i aufgerüstet wurden.

Die Verbesserungen im Kraftstoffverbrauch wurden an diesen schweren Modellen durch dieselbe moderne Hydrauliktechnologie und das überarbeitete elektronische Steuersystem erreicht wie an den kleineren Stallgefährten.

Die Konformität mit Tier 4i wurde einerseits durch den Einbau von Isuzu-Motoren erreicht und andererseits durch die Verwendung eines verstellbaren Turboladers, einer Abgasrückgewinnung sowie eines Partikelfilters.

JCB führt für alle Modelle der JS Baggerreihe eine neue Kabine ein. Zu den wichtigsten Änderungen gehört die überarbeitete Frontscheibe, deren waagerechte Teilung zwischen oberer und unterer Glasscheibe auf Wunsch vieler Kunden um 125 mm nach unten versetzt wurde. Die auf diese Weise erzielte 70/30-Aufteilung bietet dem Bediener eine deutlich bessere Sicht auf den Arbeitsbereich.

Außerdem sind die beiden Scheibensegmenten jetzt luftdicht miteinander verbunden, sodass kein Staub in die Kabine eindringen kann. Um noch bessere Sicht auf den Arbeitsbereich zu erhalten, lässt sich zudem die untere Scheibe mit wenigen Handgriffen herausnehmen und bequem im Staufach des Heckfensters unterbringen.

Die vordere obere Ecke der Kabine wurde nach vorne versetzt, sodass anstatt gebogenem Glas jetzt eine flache Scheibe verwendet werden kann. Damit gestaltet sich ein Austausch deutlich einfacher und kostengünstiger. Als Schutz gegen Beschädigungen und Kratzer sind beide Glassegmente laminiert – genauso die neue Dachverglasung, die zuvor aus Polycarbonat gefertigt wurde.

Die Wischermechanik ist jetzt im Dach in einem Stahlgehäuse untergebracht und mit einem Trennschalter ausgestattet, der eine Betätigung bei angehobener Frontscheibe ausschließt. Der Wischer selbst wird von einer Stahlklammer gehalten, die eine seitliche Bewegung bei angehobener Scheibe verhindert.

Zu den weiteren Verbesserungen an der Kabine gehört ein großzügiger Stauraum direkt hinter dem Fahrersitz, wo wichtiges Werkzeug untergebracht werden kann.

Bei der neuen JCB Kabine wurde zudem großes Gewicht auf die Struktur gelegt, die für Kunden immer wichtiger wird – besonders im Zusammenhang mit einem Überrollschutz (ROPS). Wenngleich bisher noch kein Gesetzgeber ROPS zwingend vorschreibt, bietet JCB den ROPS-Schutz bereits für alle JS Bagger als Zusatzoption.

Für sämtliche Modelle unterhalb von 24 Tonnen wird ROPS in die Kabine integriert – mittels interner Verstärkung der Kabinen- und Maschinen-Konstruktion. Von außen sieht die ROPS-Kabine also genauso wie die Standardkabine aus; nur ein Typenschild im Inneren informiert den Bediener, dass es sich um die ROPS-Ausführung handelt. Für alle Modelle über 24 Tonnen kann ein anschraubbarer ROPS-Käfig an der Maschine montiert werden.

Nicht nur bei Abbrucharbeiten legen JCB Kunden großen Wert auf den Schutz gegen herabfallende Gegenstände (Falling Objects Protection System – FOPS). Daher sind FOPS-Schutzgitter an allen Modellen sowohl für die Frontscheibe als auch für die Dachverglasung erhältlich. Diese Vorrichtungen können entweder werksseitig montiert bestellt oder ohne jegliche Änderungen an der Kabinenstruktur nachgerüstet werden.

DIE JS BAUREIHE – ROBUSTE OPTIK MIT STIL

Die neuen JS Maschinen wurden auf eine robustere Optik hin umgestaltet; das Kontergewicht ist jetzt vollständig schwarz mit gelben Signalstreifen an den Kanten. Der neue JCB Schriftzug hebt sich damit besonders markant von der riesigen schwarzen Fläche des Kontergewichts ab.

Die seitlichen Kabinentüren wurden modernisiert und verstärkt, sodass sie den unverwüstlichen, robusten Eindruck der Maschinen unterstreichen. Die Seitenverkleidungen am Oberwagen wurden ebenfalls an sämtlichen Modellen verstärkt und minimieren deutlich das Beschädigungsrisiko.

Auch die Farbgebung der Seitenabdeckung neben der Kabinentüre wurde neu gestaltet. Das Schwarz der Kabine setzt sich jetzt auf der Metallfläche nach hinten fort, sodass der JCB Schriftzug auch auf der Seite stärker auffällt und die Kabine auf elegante Weise mit dem Heck optisch verbindet.

Ein Kunde aus Deutschland, der einen nach Tier 4i zugelassenen JS240 mit 1500 Stunden pro Jahr einsetzt, erreicht eine Einsparung von rund 3100 € im Vergleich zum Vorgängermodell. Beim JS360 steigen die Einsparungen für 1500 Betriebsstunden sogar auf 5100 € im Jahr.

www.jcb-baumaschinen.com 

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