HomeSteuerungen und AntriebeSicherheitstechnik in einer neuen Dimension: Die D+H Zentrale CPS-M ist ein Kommunikationsexperte

Sicherheitstechnik in einer neuen Dimension: Die D+H Zentrale CPS-M ist ein Kommunikationsexperte

Sicherheitstechnik in einer neuen Dimension: Die D+H Zentrale CPS-M ist ein Kommunikationsexperte

Das größte D+H-Entwicklungsprojekt aller Zeiten

11.500 Entwicklungsstunden – seit Mitte September vergangenen Jahres haben mehr als 14 D+H-Entwickler tagtäglich an der neuen digitalen Rauchabzugszentrale CPS-M gearbeitet. Maik Schmees, technischer Leiter und Prokurist der D+H Mechatronic AG, spricht von dem größten Entwicklungsprojekt in der Geschichte des Unternehmens. Auf der FENSTERBAU FRONTALE in Nürnberg wurde sie erstmalig präsentiert. Die CPS-M ist stabiler, kompakter und dank der neuen Advanced Communication Bus (ACB) Funktion noch wesentlich intelligenter als ihr Vorgänger.

Schlau, schlauer, CPS-M

D+H revolutioniert mit der ACB Funktion die Zentralentechnik. Denn nun kommunizieren die Zentralen nicht mehr nur in eine Richtung mit den Antrieben und sorgen dank des AdComNet für komplexe Szenarien zum Öffnen und Schließen von Fenstern, sondern geben auch Rückmeldungen an den Nutzer. „So gesprächig wie die CPS-M war noch keine Zentrale“, sagt Maik Schmees. „Wir sprechen hier von einer bidirektionalen Kommunikation.“ In welcher Position befinden sich die Fenster im Moment? Sind sie verriegelt oder nicht? Sind alle Anschlüsse funktionstüchtig? Auf welchem Softwarestand ist der Motor und wie oft ist er bereits auf und zu gefahren? Die Diagnose und Parametrierung sowie die verbesserte, positionsgenaue Ansteuerung und Bildung von virtuellen Gruppen an einem Ausgang erfolgen direkt an der Zentrale.

Die CPS-M verfügt über ein kapazitives TFT Display, 3,5 Zoll groß und in Vollfarbe. Dieses ermöglicht eine bessere Übersicht und Selbstkontrolle über alle Funktionen. Stefan Decknatel, Bereichsleiter Innovationsmanagement bei der D+H Mechatronic AG: „Mit der CPS-M wird für den Kunden alles einfacher.“ Mit dem neuen Display wäre es beispielsweise auch einem autorisierten Hausmeister möglich, Einstellungen vorzunehmen. „Dafür musste vorher extra der D+H Partner herbestellt werden.“ Neben dem Display und der internen Kommunikation ist auch die gesamte Bauform überarbeitet worden. Zuvor benötigten die Module in der Zentrale für 20 Ampere Ausgangsstrom noch eine Breite von 70 mm, heute sind es nur 26 mm. Die höhere Packungsdichte ermöglicht mehr Funktionen im identischen Bauraum. Das erlaubt, dass das Modell in einem kleineren Gehäuse installiert ist – ein weiterer Vorteil.

Passend – egal für welchen Antrieb

Der Ausgangsstrom ist in 10, 20 oder 40 Ampere lieferbar. Das heißt, die CPS-M passt ihr Stromraster optimal an die Stromaufnahmen der D+H Antriebe an. Aber nicht nur an diese. „Uns war bei der Entwicklung wichtig, dass am Ende eine Zentrale entsteht, an die alle Antriebe angeschlossen werden können“, sagt Maik Schmees. Dazu wurde ein stabilisiertes Netzteil mit geringer Restwelligkeit entwickelt. Es gibt deutlich weniger Spannungsschwankungen, so liegt die Restwelligkeit bei 24 V nur bei 0,5 Vpp. Einen wesentlichen Vorteil haben Kunden allerdings, wenn sie die D+H Antriebe kombiniert mit der neuen CPS-M verwenden. Denn nur so kommt die eingangs erläuterte ACB Funktion zum Einsatz. Stefan Decknatel: „Die perfekte Kommunikation funktioniert nur mit den D+H Produkten und unserer ACB Funktion, weshalb wir auch von der D+H Lösung sprechen.“

Die Stromverteilung läuft von nun an über das „Plug and Play“-Prinzip. Das heißt, die Module werden nur noch aneinander gesteckt. Es entsteht eine bessere Energieversorgung. Weniger Verdrahtungen, geringerer Aufwand für den Kunden bei der Montage. Ein weiterer großer Vorteil der CPS-M ist, dass wesentliche Funktionen, zum Beispiel das Impulsmodul für die Ansteuerung durch eine BMZ oder Aktuator Module jetzt bereits integriert sind und ganz einfach per Mausklick durch die Software (SCS) integriert werden können. Möchten Sie also beispielsweise ein Zuschaltmodul für Sonnenblenden oder ein Brandmeldemodul parametrieren, dann können Sie dies nun ganz einfach über Ihren Laptop und die SCS Software konfigurieren. Auch bei einer möglichen Nutzungsänderung lassen sich durch eine einfache Umprogrammierung die Zuordnungen von Linien und Gruppen im Objekt anpassen. Das spart zum einen eine Menge Zeit und zum anderen bedeutet es einen geringeren Verkabelungsaufwand. Auch Softwareupdates für Antriebe lassen sich unkompliziert dank der ACB Funktion über diesen Weg installieren.

D+H goes digital

Die Digitalisierung wird auch bei der Sicherheitstechnik immer wichtiger. Über das Ethernet kann die CPS-M in die bestehende Infrastruktur der Gebäudeautomation integriert werden und so zum Beispiel mit Heizung, Lüftung, Einbruch- oder Brandmeldeanlagen interagieren. Zudem enthält sie eine elektronische Sicherung. Jeder Kurzschluss wird somit erkannt, das System schaltet sich automatisch ab und nach Fehlerbehebung wieder an. Die Vorteile: Keine Sicherungen müssen mehr ausgetauscht werden, der Kunde hat mehr Komfort, weniger Zeitaufwand und geringere Kosten. Ein Ereignisspeicher protokolliert die Fehler. Dies erleichtert die Suche und Beseitigung der Mängel ungemein. Voraussichtlich wird die Zentrale im Spätsommer 2016 auf dem Markt erhältlich sein.

D+H Mechatronic AG
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